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am Ende der Welt

Guerrero Negro, Baja California Sur

Ich schwoere ich habemich noch nie so sehr am A…. der Welt gefuehlt. Ich bin also Montag morgen Richtung Tijuana aufgebrochen. Ich habe die Strassenbahn bis zur Grenze genommen und dabei gleich noch eine letzte kleine Stadtrundfahrt durch San Diego gemacht. Eine nette Stadt, aber ich haette es wahrscheinlich nicht so sehr gemocht wenn ich niemanden hier gehabt haette. In Tijuana bin ich dann ueber die Grenze und musste dann nochmal zurueck Richtung US Grenze um einen Papierfetzen abzugeben damit die Amis zufrieden sind und Beweise haben, dass ich offiziell ausgereist bin. Was fuer eine Tortur, ich stand fast eine Stunde an, denn bekanntermassen probieren taeglich viele Mexikaner ihr Glueck um ueber die Grenze zu kommen.

Ich habe dann einen Bus Richtung El Sauzal genommen, der Busfahrer hat mich mitten auf dem Highway rausgelassen, denn ich hatte eine genaue Beschreibung wie ich zu dem Hostel komme. Nix da. Dieses Hostel war weit und breit nicht zu finden, fast dachte ich schon ich bin im falschen Ort gelandet. Nachdem ich bestimmt eine Stunde herumgegeistert bin und mich wie ein ziemlicher Idiot gefuehlt habe, bin ich mit dem naechsten Bus direkt weiter nach Ensenada. Dort wollte ich was nettes zum uebernachten finden, das war aber auch alles andere als einfach. Schliesslich habe ich es dann doch geschafft, allerdings am naechsten morgen den ersten Bus genommen denn ich habe mich in Ensenada nicht sehr wohl gefuehlt. Ich wollte dann weiter nach El Rosario, als wir dort aber ankamen bin ich direkt im Bus sitzen geblieben denn es sah nicht gerade einladend aus. Stattdessen bin ich nun ich Guerrero Negro gelandet, also schon die halbe Baja abgefahren.

Die Landschaft ist im Gegensatz zu den Doerfern atemberaubend schoen. Wir sind vorbei an tausenden Kakteen, schroffen Bergen und einer Einoede in der man sich zum Teil wie auf dem Mond fuehlt. Ein Zauberwald, einfach fantastisch.

Nun bin ich hier in Guerrero Negro, wollte dem Ort eine Chance geben aber hier ist sprichwoertlich der Hund begraben. Ich werde morgen den ersten Bus Richtung Sueden nehmen. Was uebrigens interessant ist – hier vor Ort ist die groesste Salzexportfirma der Welt. Das Salzfeld ist aber auch das einzig interessante was es zu sehen gibt.

Ich verabschiede mich an dieser Stelle, wuensche euch frohe Ostern falls ich davor nicht nochmal dazu komme.

Liebe Gruesse!

4 replies on “am Ende der Welt”

wir sind gerade in Collcchio bei Jana, wir wünschen Dir auch schöne Ostern in dieser scheinbar sehr trostlosen Gegend
Viele Grüße

auf dem letzten bild fehlt wirklich nur noch der ballen, der durchs bild rollt 🙂 schön, dass du wieder bloggst! viele grüße aus dem rheinland und bis bald!

oh Anne,

wir sind verwöhnt von den letzten Einträgen. Wann kommt der Nächste? Schon eine Woche nichts Neues…. ich weiß, du bist warsch. gerade mitten im Nirgendwo! Ich freue mich auf Neuigkeiten von dir.

Sei gedrückt, ich denke jeden Tag an Dich.

Ich kann mich Christiane nur anschließen…. Warte auch schon sehnsüchtig auf einen neuen Eintrag! Vermisse dich sehr, vorallem weil ich dich nimmer anrufen kann und mit dir ins Treibhaus auf nen guten Beerenwein gehen kann… Ohne dich ists einfach nicht dasselbe!
Busserl aus Nürnberg

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