Gleich geht es auf das langersehnte Manu Chao Konzert…ich bin gespannt!
Going to the Manu Chao concert very soon…
Gleich geht es auf das langersehnte Manu Chao Konzert…ich bin gespannt!
Going to the Manu Chao concert very soon…
Dieses Wochenende war ich nun endlich zum ersten Mal tagsüber im Zentrum von MedellÃn! Dorthin zu gelangen war allerdings alles andere als einfach. Hier regnet es unaufhörlich, so das am Samstag die ganze Stadt unter Wasser stand. Teilweise war das Wasser auf den Strassen kniehoch, deshalb haben wir für das kurze Stück fast eine Stunde gebraucht. Selbst die Einheimischen haben soetwas in MedellÃn noch nie erlebt – und ich hatte meine Kamera nicht dabei! Sehr ärgerlich.
Dann waren wir endlich da – El Hueco – wörtlich das Loch von MedellÃn. Es ist eigentlich kaum in Worten zu erfassen was sich dort abspielt. Es ist ein riesiger Markt im Herzen der Stadt, mit tausenden von Menschen, und ein Warenangebot vom Feinsten. Dort werde ich auf jeden Fall noch einmal ordentlich einkaufen gehen. Es gibt alles – Obst, Klamotten bishin zu Schildkröten und Papageien und das zu traumhaften Preisen. Letzteres finde ich nicht in Ordnung, aber exotische Tiere werden nur verkauft, weil es Idioten gibt, die solche kaufen.
Das ganze ist nichts für schwache Nerven. Man drängt sich Schulter an Schulter durch die Menschenmenge, es ist bunt, dreckig und sehr laut. Aber irgendwie charmant. Das ist das richtige Kolumbien, alles was ich bisher gesehen habe waren die reicheren Viertel und deshalb verfälscht. Wie gerne würde ich euch Fotos zeigen, aber es ist nicht gerade ratsam die Kamera dorthin mitzunehmen, geschweige denn auszupacken und drauf los zu knipsen. Das beste ist es garnichts an sich zu tragen, zumal man mir ja auch aus 100 Meter Entfernung ansieht, dass ich nicht von hier bin. Und die allgemeine Meinung über Ausländer ist, dass sie steinreich sind – im gewissen Sinne stimmt das ja auch. Irgendwann werde ich dort auch Fotos schiessen, ich kann einfach nicht anders, aber da möchte ich einen starken Mann an meiner Seite wissen.
Die Allgegenwart der Armut hier ist schon komisch. Man kann sie überall sehen, aber es ist als leben zwei Welten nebeneinander her. Fast habe ich mich daran gewöhnt jeden Tag an den ganzen Obdachlosen vorbeizulaufen, aber es wird einem schon anders wenn man kleine, abgemagerte Kinder auf der Strasse schlafen sieht. Das Schlimme ist, dass man ihnen nichts geben kann. Wie man hier so schön sagt – no dar Papaya. Gibt man eins, gibt man unfreiwillig mehr. Ausserdem ist es üblich, dass Mütter ihre Kinder ausleihen um in reicheren Vierteln zu betteln. Traurig aber wahr.
Soviel zur Anekdote des Tages. Trotz allem solltet ihr euch keine Sorgen machen, ich pass schon auf mich auf.
Hasta la vista!
…die deutschen Ämter wären schlimm. Ich musste gestern auf die Ausländerbehörde um meinen Kolumbianischen Perso zu beantragen. Als ich nach langem Warten endlich an der Reihe war, wollten sie mir erst erzählen ich käme zu spät. Man muss sich nämlich 15 Tage nach Einreise bei dem Amt melden, wir waren auch letzte Woche schon da, aber ich hatte nicht alle Papiere vollständig und die Dame sagte mir es sind 15 Arbeitstage. Die gute Frau von gestern meinte allerdings 15 Tage inklusive Wochenende und damit war ich zu spät.
Nach einigen Diskussionen war es dann doch okay und ich durfte also meine Papiere zeigen. Die Bearbeitung dieser hat sehr sehr lange gedauert, denn zwischendurch hat sie mit ungefähr 10 Leuten geschwatzt und alles im Ein-Finger-Suchsystem erst auf der Schreibmaschine, dann im Computer und dann noch mal auf der Schreibmaschine geschrieben. Der Sinn des ganzen bleibt mir schleierhaft.
Danach hieß es dann Fingerabdrücke machen. Alle Finger einzeln, beide Hände, dann nochmal alle Finger auf einmal und das ganze zwei mal. Danach sah ich aus wie Sau und zu alledem hatten sie keine Möglichkeit sich danach die Hände zu waschen. Ich habe mich gefühlt wie ein Schwerstverbrecher, ich habe nur drauf gewartet, dass sie mir Blut nehmen wollen um sicher zu gehen, dass meine Blutgruppe auch wirklich die ist, die auf dem Papier steht 😉
Nun ja, aber wenn alles gut geht, darf ich am Dienstag den Perso abholen, aber ich nehme an es wird nur ein provisorischer sein – wäre ja auch zu einfach 🙂
loco loco…
Hier scheint die Regenzeit eingesetzt zu haben, und wir sprechen von richtigem kräftigen Regen, bei welchem sich die Strassen kurzzeitig in regelrechte Flüsse verwandeln. Warm ist es trotzdem, deshalb stört es mich überhaupt nicht und ich liebe den tropischen Duft der in der Luft liegt.
Vor unserem Bürofenster treffen sich jeden Tag zwei ganz besonders hübsche Vögel auf der Stromleitung (ich glaube es sind Wellensittiche) und flirten aufs heftigste. Überhaupt gibt es hier ganz viele schöne Vögel. Ich habe gestern gelesen, dass eine neue Finkenart im Nebelwald von Kolumbien entdeckt wurde – so etwas passiert weltweit ungefähr zwei mal im Jahr und hat die Regierung veranlasst einen neuen Nationalpark in diesem Gebiet zu errichten.
Neben den tollen Vögeln gibt es viele wunderschöne Pflanzen und Blumen, die hier überall wild wachsen, für manche von diesen würden wir in heimischen Blumenläden Unsummen bezahlen – nicht umsonst ist Kolumbien zweitgrößter Exporteur von solchen. Oh ja, ich habe wieder eine tolle neue Frucht entdeckt. Sie heißt Pitaya, sieht extrem lustig aus und schmeckt fantastisch. Bevor mich der Schroed wieder rügt, dass ich mehr Fotos einstellen soll, werde ich das nächste mal wenn ich eine esse, das ganze auch fotografisch dokumentieren 😉
Gestern nacht hatten wir ein Gewitter vom feinsten. Ich muss gestehen, dass ich es nun nachvollziehen kann, dass so manch einer Angst vor Gewittern hat…mann hat das gedonnert! Ich bin jedes mal aufgeschreckt und einmal hat es auch unmittelbar in unserer Nähe eingeschlagen. Ich bin fast aus meinem Bett gefallen!
Heute abend wird gefeiert, denn wir haben die Zusage für einen riesigen Auftrag bekommen, wir sind alle ganz aufgeregt – mehr kann ich dazu leider erst später sagen 🙂
Hier noch ein Foto vom Büro, leider waren gerade fast alle ausgeflogen…
Hasta Lluego!
Hier passiert nichts aber auch GARNICHTS von allein. Wenn man die Leute nicht mindestens 10 mal an etwas erinnert, dann wird auch nichts daraus. Was solls, man übt sich in Geduld 🙂
Ich habe leider immernoch nicht viel von der Stadt gesehen, geschweige denn von der angeblich so wunderschönen Umgebung. Deshalb gibt es auch noch nicht viele Fotos, denn ich hatte bisher keine Zeit welche zu machen. Für meinen Balkonblick hat es gerade noch gereicht:
Also denn…
Lasst es euch gut gehen!
So jetzt ist es amtlich: Ich werde vom 23. Dezember bis zum 11. Januar in Cartagena sein – viele sagen es sei die schönste Stadt und einzigartig in Südamerika. Dort werde ich die ganzen die ganzen 3 Wochen mit Felipe verbringen, faul am Strand liegen, Cocktails schlürfen, durch die Stadt schlendern und natürlich Salsa tanzen!
Salsa lernen sollte kein Problem sein, ich habe eine Salsoteca gleich um die Ecke und das macht sich auch in meinem Zimmer bemerkbar. Ziemlich laut dieses Land, aber ich nehme an man kann sich an alles gewöhnen.
Wieder mal sehr schönes Wetter heute 🙂 Pipe und Monica haben sich heute beim Foto Shooting einen ganz lustigen Sonnenbrand geholt…
Chao!!!
Es ist schon wieder Freitag und ich denke ich sollte mal wieder einen kleinen Erlebnisbericht abliefern, damit sich auch keiner Sorgen macht 🙂
Gestern hatte ich die verrückteste Taxi-Fahrt meines Lebens. Wir hatten eine Eröffnung in einer Galerie welche um 7 anfangen sollte. 7:40 saßen wir noch immer im Büro und haben darauf gewartet, dass Jeff die Präsentation für die Eröffnung fertig macht. Noch dazu ist die Galerie am anderen Ende der Stadt. Wir sind also ins Taxi gesprungen und haben dem Fahrer gesagt er soll fahren so schnell es geht – und er hat uns beim Wort genommen. Wir sind förmlich geflogen, so etwas habe ich noch nicht erlebt. Dass wir eine Stunde zu spät gekommen sind hat aber scheinbar niemanden gestört. Es waren viele Leute da und wieder mal habe ich meinen Arbeitstag abends um 11 Uhr beendet.
Zur Zeit gibt es wirklich wahnsinnig viel zu tun, jeden Tag kommen neue Aufträge dazu und ein 12 Stunden Tag ist normal. Ich hoffe das ändert sich bald, denn bisher habe ich noch nicht viel von der Stadt gesehen. Gestern hatten wir ein Foto Shooting mit Octavio Mesa, einer der ältesten und bekanntesten Musiker Kolumbiens – der hat schon Privatkonzerte für Pablo Escobar gegeben 😉 Es war wieder mal sehr interessant, wenn auch stressig. Die Fotos sind toll geworden!
Meine erste Kakalake habe ich vorgestern gesehen (die heissen hier Cucarachas). Die Kleine war ungelogen so groß wie mein Daumen, sah eigentlich ziemlich niedlich aus, aber es ist schon unangenehm wenn ich mir vorstelle, dass so etwas nachts auf mir rumkriecht. Warmes Wasser gibt es nur ungefähr jeden zweiten Tag – also nichts für Warmduscher 😉
Heute beziehe ich nun endlich auch mein Miniaturzimmer. Es ist wirklich sehr klein, dafür aber auch sehr preiswert, nur zwei Minuten Laufweg vom Büro und drei mal Essen am Tag inklusive. Ich werde bald ein paar Fotos anhängen.
Das wars erstmal!
Liebe Grüße aus dem Land der Verrückten….
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So it is Friday again and I guess it’s time to continue with some stories from over here before anyone gets worried 😉
Yesterday I had the craziest taxi ride of my entire life. We had an opening in a gallery that was supposed to start at 7. at 7:40 we were still in the office waiting for Jeff to finish the presentation for the opening. On top of that the gallery is at the other end of town. So when we finally got into the taxi we told the driver to get us there as fast as possible and so he did. We were flying. I have never seen anything like this. The fact that we were about one hour late didn’t seem to bother anyone, there were a lot of people and yet again I finished my work day at 11 p.m.
We have loads of work at the moment and we are getting new tasks everyday, having a 12 hour working day is normal. I hope this is going to change soon, because so far I haven’t had the chance to see much of the city. Yesterday we had a photo shoot with Octavio Mesa, one of the oldest and most popular musicians in Colombia. It was very interesting and the photos look wonderful.
The day before yesterday I saw my first cockroach, here they call them cucarachas, and I am not lying when saying that it was as big as my thumb. Actually, it looked kind of cute, but it’s not very comforting to know that these things crawl all over me at night. We only have hot water like every other day, I have to get used to taking cold showers.
Finally today I will move into my tiny little room. It really is tiny, but cheap, very close to the office and it comes with 3 meals a day. I will get some pictures soon.
So far for now,
Greetings from the mad country….
Nun bin ich schon wieder seit einer Woche im schönen MedellÃn und dies sind meine ersten Eindrücke…
Die Stadt ist wie erwartet riesengroß und laut, aber für die Größe unglaublich grün, deshalb fühlt man sich nicht erdrückt. Überall herrscht ein buntes Treiben, an jeder Ecke gibt es kleine Stände an denen herrliches Obst verkauft wird. Der Verkehr ist verrückt, ich bin schon 1000 Tode gestorben und werde mich nie wieder über den Straßenverkehr in Italien beschweren 😉
Die PaÃsas (Einwohner des hiesigen Departments Antioquia) sind alle sehr freundlich, aufgeschlossen und interessiert, allen voran das Team von TrendyPose. Die Menschen hier sind positiv verrückt und lachen sehr viel, das mag ich.
Ich habe schon mindestens ein Dutzend Früchte probiert, von denen ich garnicht wusste, dass sie existieren und all diese gibt es auch in Form von Saft – wie es scheint das Lieblingsgetränk der Kolumbianer.
So langsam machen sich auch die Mückenstiche bemerkbar, die Mosquitos mussten sich wohl auch erstmal an mich gewöhnen 🙂 Auf den Straßen und Bürgersteigen tun sich überall halsbrecherische Löcher und Abgründe auf, man sollte hier immer genau darauf achten wohin man tritt.
Am Freitag haben wir bis abends um elf das Set ‘Alice im Wunderland’ für ein Foto Shooting aufgebaut, am Samstag dann das Shooting, welches auch sehr interessant war. Ich bin noch etwas verloren was das Spanische angeht, aber es wird jeden Tag ein kleines bisschen besser. Gestern waren wir im botanischen Garten picknicken mit einem karibischen Salat und einem sehr leckeren 2003’er Bordeaux.
Alles hier dauert ein bisschen länger. Das ‘ahorita’ (gleich) bezieht sich auf alles in näherer oder ferner Zukunft, gleich kann also auch heißen, dass es noch mindestens 2 Stunden dauert. Das bezieht sich auch darauf wann es ins Büro geht. Wenn es heißt wir gehen um acht, dann kann ich mich durchaus darauf einstellen, dass wir vor elf nicht dort sind. Das heißt aber nicht, dass hier keiner arbeitet 🙂
Hier noch ein Foto vom Team nach dem Aufbau des Sets…
Hasta Lluego!
Ich habe gerade erfahren, dass Manu Chao am 12. Oktober ein Konzert in MedellÃn gibt – kostenlos!!! Ich kann mein Glück kaum fassen! Kolumbien ist wohl der beste Ort um auf ein Manu Konzert zu gehen, denn seine Musik bezieht sich sehr auf die einheimische Folklore, er hat viele Jahre hier gewohnt und überhaupt…Ich kanns nicht fassen! Gerade wenn ich denke es könnte nicht besser sein kommt der nächste Knaller…
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I just found out that Manu Chao is giving a concert in MedellÃn on October 12 – for free!!! I cannot believe how lucky I am! Colombia is probably the best place to see him in concert because his music refers to the local folklore, he lived here many years and…I can’t believe this! Just when I am thinking things could not get better, the next one comes around…
Venga!!!
Nun komme ich auch endlich dazu euch von meiner Reise zu berichten. Wie man sieht bin ich gut angekommen, aber erstmal alles der Reihe nach.
Die 10 Stunden Flug von Madrid nach Bogotá habe ich ganz entspannt ueberstanden weil das Flugzeug noch nicht einmal halb voll war. Durch die ersten sprachlichen Schwierigkeiten hat mich ein netter Herr aus Wien begleitet, der in Kolumbien auf Friedensmission ist. Ohne Probleme ging es an der Einreisebehoerde vorbei und von da an hiess es sich alleine durchschlagen – nicht so einfach bei dem sprachlichen Tempo was hier vorgelegt wird und dem liebenswerten Chaos in dem niemand weiss wer nun eigentlich fuer was zustaendig ist.
Als ich mich bereits damit abgefunden habe mich hoffnunglos zu verirren, habe ich ploetzlich ein bekanntes Gesicht gesehen. Raul war doch tatsaechlich zum Flughafen gekommen! Meine Freude darueber kann ich nicht beschreiben, aber Raul sagt mein Gesicht spach 1000 Baende. Selbst er hatte Probleme herauszubekommen wo ich einchecken muss und von wo aus nun eigentlich das Flugzeug startet. Wir sind pauschal zum anderen Terminal gelaufen und lagen zum Glueck auch goldrichtig. Das naechste Problem waren die 6kg mehr im Gepaeck als erlaubt, aber es scheint als muss Man(n) hier nur seinen Charme spielen lassen und schon ist das alles kein Problem mehr. Danach haben wir es uns auf dem Buergersteig vorm Terminal gemuetlich gemacht. Beim Einchecken habe ich dann auch Pipe erkannt – die Stunde Flug bis Medellin verging sehr schnell, wir haben uns sehr gut unterhalten – vorerst auf Englisch.
Es war schon dunkel als wir in Rio Negro angekommen sind, wurden von 2 guten Freunden von Pipe abgeholt und sind dann noch circa eine halbe Stunde bis zum Stadtzentrum von Medellin gefahren. Der Anblick vom Lichtermeer der Stadt hat mir die Sprache verschlagen. Schon beim ersten Abendessen habe ich allerhand neues probiert. Jetzt weiss ich auch wie richtiger Kakao schmeckt und wie Avocados eigentlich aussehen sollten 😉 Ich wurde von Pipes Familie ganz herzlich empfangen und dort wohne ich zur Zeit auch noch bis ich etwas wohnliches gefunden habe. Bisher war dafuer allerdings keine Zeit. Gestern war ich schon bei 3 Geschaeftstreffen und wir haben wahrscheinlich einen riesen Auftrag an Land gezogen. Also was heisst wir, ich habe zugehoert und versucht so viel es geht zu verstehen – habe aber derweil die Koerpersprache analysiert und glaube wir haben das Ding klar gemacht 🙂
In den 2 Tagen die ich jetzt hier in Kolumbien bin, habe ich schon viel gesehen und sehr viele Leute kennengelernt. Alle sind sehr aufgeschlossen, wir haben es 34 Grad im Schatten (das nennen die hier Fruehling) und meine neue Lieblingsfrucht heisst Granadilla. Die ganze Stadt ist ein Meer von Gruen, die Vegetation macht selbst vor den Stromleitungen keinen Halt. Alles hier ist sehr ‘zivilisiert’ wenn man auch nie seinen Humor und die Geduld verlieren sollte. Ich fuehle mich pudelwohl und habe auch schon eine Menge zu tun. Meine Kollegen sind super nett, das Buero sehr gemuetlich…
Todo está super bien!!!
Bald mehr…
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Finally I get the chance to tell you a little bit about what has happened so far. As you can see, I got here safe. The 10 hours flight to Bogotá were pretty relaxed because the plane was not even half occupied. I met a nice man from Vienna who helped get through the first difficulties, then went through customs without any problems and from then on I had to manage myself which is not so easy because people speak very fast and things are quite unorganized. When I thought am about to be completely lost I saw Raúl in the crowd. I was overly happy to see him and he said I had the biggest smile on my face….So even Raúl had difficulties finding out where to check my bags so we walked to the other terminal and luckily we were right. We sat down outside the terminal and talked. Gracias totales Raúl! Felipe I know you are very jealous right now…if you come home for Christmas the three of us are going to have a blast!
So while checking in I recognized Pipe, and the one hour flight to MedellÃn went by in no time. It was already dark when we got to Rio Negro, two of Pipe’s friends came to pick us up at the airport and then it took about another 30 minutes to get to the center of MedellÃn. The first view of the city lights made me speachless…I already tried heaps of new things for the first dinner. Now I know what real cocoa and avocado taste like 🙂
Pipe’s family made a warm welcome and this is where I am staying until I have found a room. So far we didn’t have time to search because I already went to various business meetings. Things are going just great.
Everybody is super nice and open-minded, the city is a green oasis, traffic is crazy and my new favourite fruit is called granadilla 😉 it is 34 degrees, which is what they call spring here.
Everything is just perfect, I already love Colombia!
Later more…