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Eine Momentaufnahme

Hidalgo del Parral, Chihuahua

Von Guerrero Negro aus fahre ich mit dem Bus nach Loreto am Golf von Kalifornien. Vorbei an smaragdfarbenen Buchten umsaeumt von rostbraunen Huegeln und tausenden Kakteen ist es wirklich huebsch anzusehen. Loreto ist wieder einmal ein toter Fleck auf der Landkarte und obwohl ich vor hatte hier einen Tag laenger zu bleiben fahre ich am naechsten Morgen direkt weiter nach La Paz an der Suedspitze der Baja. Die Stadt laesst mich ein bisschen aufatmen denn hier ist es etwas geschaeftiger als bislang, der Strand ist weiss, das Meer tuerkis. Trotzdem entscheide ich mich gleich am naechsten Tag mit der Faehre aufs Festland ueberzusetzen. Vom Schiff aus erkennt man die wahre Naturschoenheit der Baja aber ich bin froh ihr zu entkommen. Kulinarisch gesehen heisst es auf der Baja – friss oder stirb. Ich lebe von Bananen und Aepfeln und hier und da einer schlechten Empañada. Die Mexikaner scheinen Kartoffelchips zu ihrer Lieblingsmahlzeit auserkoren zu haben, denn die werden stets und ueberall gegessen. Kein Wunder also, dass es ueberdurchschnittlich viele extrem uebergewichtige Menschen gibt.

Angekommen in Topolobampo ist es schon sehr spaet und ich schliesse mich einem jungen Paar aus Deutschland an. Wir nehmen den Bus nach Los Mochis. Es ist ein alter Bus, die Rucksaecke werden aufs Dach geschmissen, der Bus wird bis zum Rand vollgestopft. In kompletter Dunkelheit fahren wir eine halbe Stunde bis nach Mochis. Die Atmosphere ist froehlich, alle finden es scheinbar sehr witzig in voelliger Dunkelheit so aufeinander gestapelt zu sein. Unterwegs ueberhoeren wir das Gespraech von zwei Mexikanern, dass es ein Hotel in der Naehe des Bahnhofes gibt von dem aus wir am naechsten Morgen weiterfahren wollen. Wir fahren zu fuenft zu dem Hotel und machen uns morgens um 5 auf dem Weg zum Bahnhof um Fahrkarten fuer den beruehmten Chepe zu ergattern.

Der Zug fuehrt durch den Barranca del Cobre, einem Canyonsystem welches eine Flaeche umfasst die 6 mal so gross ist wie der Grand Canyon. Die Landschaft ist maechtig beeindruckend, wir fahren mitten durch die Sierra Madre vorbei an gewaltigen Schluchten, kristallklaren Fluessen und bizarren Felsformationen. Man sieht immer mehr Tarahumaras, eines der ersten indigenen Voelker von Mexico. Im Zug werden wir vom Schaffner angesprochen ob wir in Creel schon eine Uebernachtungsmoeglichkeit haben. Wir werden prompt am Bahnhof abgeholt und uebernachten in einer idyllischen Holzhuette bei einer Familie und werden umhegt und umsorgt. Am naechsten Tag machen wir einen Ausflug in den Canyon und die Sierra Tarahumara. Die Landschaft ist umwerfend, die Luft ist heiss und trocken. Wieder in Creel liegt der Duft von Lagerfeuer ueber dem Dorf, denn ueberall wird mit kleinen Holzoefen geheizt. Ist ist als waeren wir im wilden Westen gelandet. Ich fuehle mich innerlich und aeusserlich total ausgetrocknet, habe mich ausserdem im Zug erkaeltet.

Am naechsten Tag mache ich mich alleine weiter Richtung Hidalgo de Parral und die Busfahrt lehrt mich wieder mal mich in Geduld zu ueben ohne vollends verrueckt zu werden. Ein permanentes Fiepsen hallt durch den Bus, ausser mir scheint sich keiner daran zu stoeren. Stattdessen wird der Film immer lauter gemacht. So laut, dass ich befuerchte am Ende der Busfahrt einen Gehoersturz zu erleiden. Die Latinos haben die unglaubliche Gabe solche Geraeusche auszublenden und alle schauen wie gebannt den munitionsgeladenen Film zum dritten mal an, waehrend draussen die Adler ihre Kreise ueber die Schluchten der Sierra ziehen. Aber das ist scheinbar uninteressant. Mittlerweile hat sich eine Tarahumara Frau neben mich gesetzt und schlaegt unaufhoerlich Blasen mit ihrem Kaugummi. Ich schniefe, huste, leide. Waehrend ich mit zwei Pullovern, einem Schal und meinem Handtuch als Decke versuche in der arktischen Kaelte des Buses zu ueberleben, sitzen alle anderen im T-Shirt und kurzer Hose da. Irgendetwas mache ich falsch.

Ich spuere jeden einzelnen meiner Knochen und rechne aus, dass ich in den letzten 9 Tagen 64 Stunden in Bus, Bahn und Schiff verbracht habe. Nicht nur einmal erwische ich mich dabei mich zu fragen warum ich mir das eigentlich antue. Und da sind sie wieder, die gigantischen Panoramas, die purpurfarbenen Sonnenuntergaenge, der neugierige Blick eines kleinen Indianermaedchens. Und ich begreife wieder, dass es diese Augenblicke sind, die das Leben leidenswert machen.

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am Ende der Welt

Guerrero Negro, Baja California Sur

Ich schwoere ich habemich noch nie so sehr am A…. der Welt gefuehlt. Ich bin also Montag morgen Richtung Tijuana aufgebrochen. Ich habe die Strassenbahn bis zur Grenze genommen und dabei gleich noch eine letzte kleine Stadtrundfahrt durch San Diego gemacht. Eine nette Stadt, aber ich haette es wahrscheinlich nicht so sehr gemocht wenn ich niemanden hier gehabt haette. In Tijuana bin ich dann ueber die Grenze und musste dann nochmal zurueck Richtung US Grenze um einen Papierfetzen abzugeben damit die Amis zufrieden sind und Beweise haben, dass ich offiziell ausgereist bin. Was fuer eine Tortur, ich stand fast eine Stunde an, denn bekanntermassen probieren taeglich viele Mexikaner ihr Glueck um ueber die Grenze zu kommen.

Ich habe dann einen Bus Richtung El Sauzal genommen, der Busfahrer hat mich mitten auf dem Highway rausgelassen, denn ich hatte eine genaue Beschreibung wie ich zu dem Hostel komme. Nix da. Dieses Hostel war weit und breit nicht zu finden, fast dachte ich schon ich bin im falschen Ort gelandet. Nachdem ich bestimmt eine Stunde herumgegeistert bin und mich wie ein ziemlicher Idiot gefuehlt habe, bin ich mit dem naechsten Bus direkt weiter nach Ensenada. Dort wollte ich was nettes zum uebernachten finden, das war aber auch alles andere als einfach. Schliesslich habe ich es dann doch geschafft, allerdings am naechsten morgen den ersten Bus genommen denn ich habe mich in Ensenada nicht sehr wohl gefuehlt. Ich wollte dann weiter nach El Rosario, als wir dort aber ankamen bin ich direkt im Bus sitzen geblieben denn es sah nicht gerade einladend aus. Stattdessen bin ich nun ich Guerrero Negro gelandet, also schon die halbe Baja abgefahren.

Die Landschaft ist im Gegensatz zu den Doerfern atemberaubend schoen. Wir sind vorbei an tausenden Kakteen, schroffen Bergen und einer Einoede in der man sich zum Teil wie auf dem Mond fuehlt. Ein Zauberwald, einfach fantastisch.

Nun bin ich hier in Guerrero Negro, wollte dem Ort eine Chance geben aber hier ist sprichwoertlich der Hund begraben. Ich werde morgen den ersten Bus Richtung Sueden nehmen. Was uebrigens interessant ist – hier vor Ort ist die groesste Salzexportfirma der Welt. Das Salzfeld ist aber auch das einzig interessante was es zu sehen gibt.

Ich verabschiede mich an dieser Stelle, wuensche euch frohe Ostern falls ich davor nicht nochmal dazu komme.

Liebe Gruesse!

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Mexicoooo

So ihr Lieben, morgen geht es also los Richtung Mexico. Ich bin sehr gespannt was in den naechsten Wochen auf mich zukommt. Ich werde in Tijuana ueber die Grenze und vorraussichtlich erstmal nur bis nach El Sauzal, denn ich will es langsam angehen. Danach werde ich mich die Baja California herunter schlaengeln und dann ganz unten eine Faehre aufs Festland nehmen. Ich bin mir nicht sicher inwiefern ich ans Internet komme, deshalb diese Info vorab. Seid ganz lieb gegruesst, ich melde mich sobald ich kann.

🙂

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welcome to tijuana…

Ich verwoehne euch ja regelrecht mit so vielen Eintraegen auf einmal. Aber macht euch keine Hoffnung, das wird nicht immer so sein 😉

Ich habe heute einen kurzen Ausflug ueber die Mexikanische Grenze gemacht. Tijuana wird auch gerne die meist besuchte Stadt der Welt genannt – angeblich ueberqueren hier pro Jahr 35 Millionen Leute die Grenze. Diese Grenze ist ein Symbol – die Unerreichbare – das Tor zu Wohlstand. Mir hat es ehrlich gesagt am anderen Ende besser gefallen. Ich habe einen regelrechten Adrenalinkick bekommen, denn alles ist auf einmal viel lebhafter. Man kann den Puls des Lebens und des Ueberlebens spueren. Ich werde auf meiner Weiterreise sowieso durch Tijuana fahren, wollte aber gerne vorher schonmal vorbei schauen um mir ein Bild zu machen, mich nach Busverbindungen erkundigen und die Einreiseformalitaeten abwickeln. Man hoert naemlich nichts gutes von Tijuana und ich wollte ungerne mit Sack und Pack ankommen und orietierunglos durch die Gegend laufen. Das waere mir in solch einem Moloch wie es auch gerne genannt wird etwas zu riskant. Aber ich habe nichts von alledem gespuert und werde in ein paar Tagen mit einem guten Gefuehl mein Abenteuer Mexico starten. Und das Gute ist, dass ich mein Touristenvisum jetzt auch schon in der Tasche habe und einfach nur noch zu Fuss die Grenze ueberqueren muss.

Mexicoooo ich komme bald!

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just california

Heute vormittag bin ich mit David mit dem Motorrad nach Torrey Pines gefahren. Hoch oben auf den Klippen hat man eine spektakulaere Aussicht und wir haben bestimmt eine Stunde lang Delfine beobachtet. Was soll ich sagen, das Wetter ist immernoch schoen und die Sonne tut mir gut. Hier sind noch ein paar Fotos. Ich denke die sagen mehr als Worte…

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sun diego

Ich bin nun schon seit einer Woche im sonnigen Kalifornien und erfreue mich an dem tollen Wetter. Meine letzten beiden Tage in L.A. waren nicht sonderlich spektakulaer, man braucht schon wirklich ein Auto um etwas zu sehen. Stattdessen hing ich also in Santa Ana fest und bin dann am Freitag gegen mittag mit dem Zug nach San Diego gefahren. Die Bahnstrecke ist wunderschoen denn sie fuehrt zum grossen Teil direkt am Strand entlang. Es war eine interessante Erfahrung mit dem Zug zu fahren. Die Leute reden hier tatsaechlich mit ihren Mitreisenden. Man muss schon sagen, die Amerikaner sind sehr aufgeschlossene und freundliche Zeitgenossen – vielleicht liegt es ja auch an der Sonne. Die gute Laune ist allgegenwaertig.

Hier in San Diego habe ich mein Lager bei meinem guten Freund David und seinen Mitbewohnern aufgeschlagen. Sie wohnen im Stadtteil Pacific Beach, an sich recht uninteressant weil es sich sehr vorstaedtisch anfuehlt aber man sieht den Pazifik vom Haus aus und ist in 20 Minuten Fussweg am Strand. Die Stadt hat eine wirklich spektakulaere Lage. Viele schoene Straende, ein Sonnentag nach dem anderen und dabei ist es nicht zu warm. Allerdings fehlt hier ein bisschen die kulturelle Vielfalt. David hat eine interessante Theorie aufgestellt – je naeher eine Stadt am Strand liegt und je besser das Wetter ist umso weniger Platz gibt es fuer kulturelle Entwicklung. Denn alles woran die Leute denken wenn sie nicht arbeiten muessen ist an den Strand zu gehen. Viel mehr Optionen gibt es nicht beziehungsweise mehr lassen sich die Leute nicht einfallen. Ich kann das nachvollziehen denn bei diesem Wetter hat man gar kein Verlangen nach etwas anderem. Man muss sich nichts einfallen lassen um seinen Tag zu verbringen und entsprechend weniger Kreativitaet kommt auch bei der Freizeitgestaltung auf.

Ich muss immer wieder feststellen wie toll es ist vor Ort Leute zu kennen denn man kann ohne Umwege in die lokale Kultur eintauchen. Am Samstag abend waren wir mit ein paar Freunden von David unterwegs und gestern sind wir zu anderen Freunden fruehstuecken gegangen. Wirklich schoen Sonntag morgens mit 20 anderen Pfannkuchen zu essen, sich zu unterhalten und die Sonne zu geniessen. Die Gitarre darf hier auch nie fehlen, ich koennte echt stundenlang zuhoeren denn irgendwie ist hier jeder musikalisch…

So, ich werde jetzt wohl Richtung Strand spazieren (welch Ueberraschung!) und mir den noerdlichen Teil der Stadt anschauen. Ich werde bestimmt noch einige Tage hier bleiben, fuehle mich echt wohl und hab es ja nicht eilig 🙂

seid lieb gegruesst!

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Ein guter Tag

Nachdem ich ca. 24 Stunden unterwegs war um nach L.A. zu kommen, bis ich jetzt gut ausgeschlafen und habe gestern auch schon einiges sehen duerfen. Gegen nachmittag bin ich mit Marisa Richtung Los Angeles gefahren was von Santa Ana ein gute Stunde dauert. Als erstes gings zum beruehmt beruechtigten Venice Beach. Der Ocean Front Walk ist der wohl bekannteste Strand um zu sehen und gesehen zu werden. Es war ein recht bunter Mix aus Menschen, Reggae Beats, alternativen Heilern, gutausehenden und muskelbepackten Menschen- It’s all about the looks baby.

Danach sind wir Richtung Hollywood gefahren und haben einen kurzen Abstecher nach Beverly Hills gemacht. Muss man ja mal gesehen haben. Ich wuerde sagen man kennte es als sterilen Chic bezeichnen. Die Menschen legen sehr grossen Wert darauf, dass man ihnen ihr Geld ansieht und man kommt sich zum Teil wie ein regelrechter Eindringling vor. Aber irgendwie hat es schon was, das muss ich ihnen lassen.

Wir haben dann in irgendeiner Seitenstrasse in Hollywood geparkt und wollten den obligatorischen Walk of Fame anschauen der allerdings wegen einer Filmpremiere gesperrt war. Der Hollywood Schriftzug war auch nicht beleuchtet (Amerika muss sparen!) aber das macht nichts, man kennt es ja 😉

Der Hollywood Boulevard ist schon wirklich beeindruckend. Die haben sich da eine riesige kuenstliche Welt erschaffen – ein reizueberflutendes Lichtermeer. Wir haben uns dann mit einem Freund von Marisa getroffen und sind noch ein bisschen durch die Strassen geschlendert um etwas essen zu gehen. Wir sind in einer Bar names Kitchen 24 gelandet. Dort hat es mir sehr gut gefallen. Hier haben sich die Innenarchitekten selbst uebertroffen. Es war wunderschoen eingerichtet, das Essen war echt super und das Publikum hochinteressant. Am Nachbartisch sass David Navarro, allerdings scheint das hier keinen zu interessieren.

Alles in allem hatte ich auf den zweiten Blick einen sehr guten Eindruck von Hollywood. Abseits der beruechtigten Strassen ist viel junges Publikum unterwegs, einer interessanter gekleidet als der andere. Es sind wohl hauptsaechlich Musiker und Kuenstler – wie sollte es auch anders sein. Der Style gefaellt mir. Eine Mischung aus Rockabilly, Goth und ein bisschen Chic, irgendwie nett. Es gibt viele kleine Huegel und nette Bars und Cafes und eine sehr angenehme Atmosphere. Hier sieht einfach alles und jeder gut aus. Es entspricht dem Cliche also vollends aber ich bin wirklich sehr positiv ueberrascht weil es auf mich nicht oberflaechlich gewirkt hat. Ein schoenes Fleckchen Erde, hier koennte ich es eine Weile aushalten.

Heute stecke ich in Santa Ana fest, ich werde mich wohl auf die Suche nach dem Park machen und es ganz entspannt angehen, denn es ist fast unmoeglich mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln nach L.A. zu kommen. Am Freitag werde ich dann vorraussichtlich nach San Diego weiter ziehen. Ich freu mich drauf, denn da komme ich wenigstens auch ohne Auto zurecht. Hier ist man echt aufgeschmissen.

Also bis bald und sonnige Gruesse in die Heimat.

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Kolumbien Projekt

Wie es scheint bin ich nicht die einzige Gringa (so werden wir Ausländer hier bezeichnet), die sich nach Medellín verirrt hat. So war ich letzte Woche mit André beim Italiener und habe wieder einmal allerhand neue interessante Eindrücke gewonnen. Wen es interessiert, der schaut sich einfach mal den Link zum Kolumbien Nachrichten Projekt an und wer Lust hat seinen nächsten Urlaub in Kolumbien zu verbringen, der schaut sich die Seite von Viventura an. Ich bin ja der Meinung Kolumbien wird sich in den nächsten Jahren mehr und mehr als Touristenziel herausputzen. Ich möchte hier ja auch nicht mehr weg 😉

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Je pars en voyage…

Kolumbien scheint ein toter Fleck auf der Landkarte eines fast jeden Südamerika Touristen zu sein. Es ist als schaut man auf dieses Land, als eines, das man schnell durchqueren, sich aber nicht anschauen möchte. Dies ist einer der Gründe warum ich gerade diesen mystischen Ort als Ausgangspunkt meines Südamerika-Abenteuers gewählt habe, ein Land über welches ich so viele schöne und traurige Geschichten gehört habe, und ein Land welches mir ein paar ganz besondere Freunde mit auf meinen Lebensweg gegeben hat.

Der Lonely Planet beschreibt Kolumbien vielversprechend als den Ort an dem sich der Amazonas, die Anden und die Karibik treffen und auch als eines der exotischsten, sinnlichsten, wildesten, komplexesten und faszinierensten Länder dieser Erde. Es ist die Heimat des Mythos des El Dorado und mit ihm viele andere märchenhafte Geschichten, die Land und Leute stark geprägt haben. Ich kann es kaum erwarten endlich den ‘heiligen’ Boden zu betreten.

Noch ein paar Wochen bis zum Abflug – und ich werde so langsam etwas nervös. Werde ich mit meinem dürftigen Spanisch überhaupt an der gefürchteten Einreisebehörde vorbei kommen? Und was wird mein Praktikum bringen? TrendyPose (siehe Links) das ist die Firma, für die ich die nächsten 6 Monate arbeiten werde. Ich bin gespannt!

Ich habe mich dazu entschieden von nun an Bedarf zu decken und euch nicht mehr mit lästigen Kettenmails zu nerven. So kann sich jeder wann und so oft er will nach dem Stand der Dinge erkundigen. Ich werde versuchen regelmäßig zu up-daten, aber macht euch nicht gleich Sorgen, wenn ich mal eine Weile nichts schreibe – das liegt dann wohl daran, dass ich zuviel Spaß habe 😉

Ich freue mich über jegliche Art von Kommentaren, das ist auch garnicht schwierig und geht schnell!
Ein großer Dank gebührt dem Schroed für Webspace und technischen Support!

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Colombia has been largely the forgotten part of the popular Latin American ‘Gringo Trail’. It is looked upon as a country to get through rather quickly and not as a place to visit. That is one of the reasons for me to take a closer look and to start my South American adventure in exactly that mystical place, a country that I have heard so many stories about – happy and sad ones – and a country that has blessed me with some very special friends along the way.

The Lonely Planet describes Colombia as the place where the Amazon, the Andes and the Caribbean meet, and as one of the most exotic, sensual, wild, complex and fascinating countries on the face of earth. The myth of El Dorado found its roots in Colombia along with many other fantastic fairy-tales, that have shaped the country and its people significantly. I can hardly wait to step on the ‘holy’ grounds.

Only a few more weeks until departure – and I am starting to get a bit nervous. Will I manage to get past the reknowned DAS (customs) with the little Spanish I speak? And what will my internship bring? TrendyPose (see Links) that is the company I will be working for the next 6 months.
I have decided to serve demand only, rather than bothering you with long chain emails. This way everyone can decide how often he wants to check what I am up to. I will try to post frequently, but don’t start to worry if I have not posted anything for a while – it is probably only because I am having too much fun 😉

This blog will primarily written in German, but I will try to keep up with translating as much as possible. You will find the English posts in the categories with English titles, photos in the German entries. I appreciate all comments – so feel free to so!

A big thanks to Schroed for webspace and technical support!

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Dankeschön & Thank you!

Meine Family – für einfach alles!

Schroed 4 webspace & support!

Photocase für Iris & Pupille.

www.archaeologie-online.de für die Südamerika Karte.